Lasagne Verdura a la Claudia

Nach einem langen, intensiven Wochenende an dem ich kaum Zeit hatte geregelte Mahlzeiten zu mir zu nehmen hat es mich nach einer richtig deftigen Speise gelüstet. Kurzerhand hab ich mich in die Küche begeben und meinen Kreativ-Modus aktiviert. Raus gekommen ist eine ganz köstliche, saftige Lasagne, die das ganze Haus mit einem betörenden Duft verzaubert hat.

Die Zutaten sind für eine 4-köpfige Familie und ich habe eine große Form (oval, 34 x 22) verwendet. Bei kleineren Formen wird die Lasagne noch höher.

2 Gläser geschälte Tomaten (800 g)
1 Glas Tomatensauce „Basilikum“, 350 ml
400 g Räuchertofu (oder 200 g Räuchertofu / 200 g neutraler Tofu)
1 TL Paprikapulver
1 TL Pfeffer gemahlen
1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Gemüsesuppenpulver
1 große Karotte
1 Tr ätherisches doTERRA Black Pepper
1 Tr ätherisches doTERRA Basil

250 g Lasagneblätter aus Hartweizen (ca. 15 Stk.)
(das ergibt 3 Schichten)

Topping

1 EL pflanzliche Butter
1 EL Hefeflocken
1 EL Senf
1 TL Salz
2 EL glattes Mehl
200 ml Wasser
1 Handvoll geriebene Mandeln

Zubereitung

Die geschälten Tomaten in eine große Schüssel geben und die Hälfte vom Tofu zerbröselt hinzufügen. Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Zucker und Gemüsesuppenpulver untermischen. Karotte klein raspeln und unterheben. In einer weiteren Schüssel mit dem Glas Tomatensauce und dem restlichen Tofu ebenso verfahren sowie die ätherischen Ölen hinzufügen.

In eine feuerfeste Form den Boden mit Öl bestreichen und als erste Lage die Lasagneblätter verwenden. Und nun mit dem Inhalt der ersten Schüssel zu schichten beginnen. Wenn die Sauce der ersten Schüssel verbraucht ist, mit der zweiten Sauce weitermachen. Schicht für Schicht. Die oberste Schicht schließt mit der Sauce!

Für das Topping habe ich in einem Topf die pflanzliche Butter geschmolzen, Mehl, Hefeflocken, Salz, Senf und Wasser verrührt und diese sämige Masse dann unter Rühren erhitzt. So lange rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht, die „Schmelzkäse“ ähnelt. Nun vom Herd nehmen und das Topping über die Lasagne geben. Gemahlene Mandeln drüber streuen und ab in den Ofen.

Bei meinem Herd waren es knappe 35 Minuten bei 200° Grad auf der untersten Schiene.

Tipps:

Die letzten 5 Minuten hab ich auf Umluft und „Überbacken“ geschalten, damit das Topping eine leicht goldbraune, krosse Kruste bekommt. Das gelingt mit den geriebenen Mandeln hervorragend 😀

 

Zur Lasagne passt perfekt ein frischer Vogerlsalat aus der Region mit Kernöl.

Ich esse sehr selten Sojaprodukte bzw. Tofu, da ich sie nicht gut vertrage. Da ich jedoch nicht darauf verzichten möchte, nehme ich vor dem Essen zwei Terrazyme und habe danach null Probleme mit den sonst üblichen, lästigen Auswirkungen der Sojaprodukte auf das Verdauungssystem.

Wenn dir meine Lasagne-Version ebenso gut schmeckt wie meiner Familie, dann kannst du das Rezept gerne teilen. Über Backlinks freue ich mich besonders 😉

Ich freue mich über deinen Kommentar.

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