Vatertag

Unzählige Väter werden heute morgen wieder von den Kleinen mit entzückenden Gedichten überrascht und gelobt. Und ganz ehrlich – in diesem Alter fand ich das soooo aufregend, so toll, so wundervoll – ich hab meinen Papa immer so richtig angehimmelt. Auch als meine Kinder in diesem Alter waren und ganz aufgeregt mit feuchten Händen und piepsiger Stimme sich vor ihrem Papa hingestellt haben und das auswendig gelernte Gedicht voller Inbrunst aufsagten, ja – das war wirklich ein schöner Moment, der mir so manche Träne in die Augen schießen ließ.

Grundsätzlich bin ich jedoch kein Fan von den kommerzialisierten Mutter- und Vatertagsterminen, wo einfach irgendwas gekauft wird um pseudo mäßig dem jeweiligen Elternteil einen Besuch abzustatten. Hauptsache, es wird irgendwas geschenkt. Frei nach dem Motto: „er wird´s scho brauchen“ wandert die obligatorische rote Kirschlikör-Pralinen Packung, das 6er Tragerl-Puntigamer und das vermutlich neunundzwanzigste Eau de Toilette ins Einkaufswagerl, welches der Beschenkte entweder gar nicht mag und dann gleich direkt ins WC als Raumspray befördert oder bei nächster Gelegenheit ins hinterste Eck stellt. Deshalb finde ich diese Kommerz-Tage mehr als überflüssig. Entweder bin ich meinen Eltern immer dankbar und dann brauch ich auch nicht einen extra Tag dafür oder eben nicht.

Solange ich mich erinnern kann gab es nur eine Sache, die unseren Papa am Vatertag so richtig interessiert hat und da hat sich bis heute nicht geändert: die Formel 1. Es ist schon unglaublich, dass IMMER am Vatertag – jahrein, jahraus und das seit mindestens 40 Jahren – die Formel 1 übertragen wird. Und das lässt er sich einfach nicht nehmen. Da kann daneben der Krieg ausbrechen, das würde ihn nicht jucken. Seine Augen und Ohren sind dann so auf den Fernseher und die kleinen bunten Autos mit quietschenden Reifen gerichtet, da hat nichts und niemand eine Chance. Ich bin ja nur froh, dass Mama nie an so einem Tag einen Geburtstermin hatte. Das wäre fatal gewesen!  Ja, so ist mein Papa.

Weißt du, was ich auch bemerkenswert finde? Ich bin nun 40 Jahre alt und auch nicht mehr frisch geschlüpft oder pubertär…, aber mein Papa – für den bin ich wohl offensichtlich noch immer das kleine Mädi. Es gibt schon Momente, wo das nervt, weil ich mir dann denke „hey, ich bin alt genug….ich brauch keine Maßregelung oder Vorschriften“ und dann, ja, dann gibt es auch Situationen, wo ich dann doch ganz stolz drauf hab einen Papa zu haben, der seine schützende Hand über mich hält oder seine Verhandlungsgeschicke (er handelt wie auf einem türkischen Basar – das kann er… und das kann auch ur-peinlich werden!) einsetzt, wenn wir größere Anschaffungen zu tätigen haben. Ratschläge, damit es ihm gesundheitlich ein wenig besser geht, die schlägt er grantig aus. Es ist halt immer ein bisserl ein Reiben – wie soll es auch anders sein, wenn zwei aufgeweckte Sturschädeln aufeinander treffen. Aber so wie ich meinen Weg gehe, hat auch er sich seinen Weg ausgesucht und muss ihn gehen. Da kann ihm keiner helfen.

So, jetzt sitze ich hier und wollte etwas ganz anderes schreiben. Beginnen wollte ich mit einem Kindergedicht zu Ehren der Väter und dann ein paar schmalzige Zeilen über die ach so heile Welt schreiben und raus gekommen sind doch einige sehr persönliche, intime Zeilen aus meinem Herzen. Und ja, ich lasse sie jetzt einfach stehen, denn offensichtlich wollten sie aus mir raus. Weißt du, das Leben ist nicht immer rosarot und alles heile Welt, auch wenn uns die Nachbarn, Freunde oder wer auch immer dies vorspielen und suggerieren will. Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen, aus Reibereien, aus Streitereien (wo auch jeder Einzelne etwas über sich lernen und daran wachsen kann), aus kitschig schönen Momenten wie aus den Rosemunde-Pilcher-Filmen und aus Alltag-Momenten, wo eben nichts passiert – weder Gutes noch Schlechtes. Jeder von uns ist ein einzigartiges Individuum mit einen besonderen Auftrag (an sich selbst). Ich bin dankbar, dass ich einiges von meinen Eltern mitbekommen habe, wie zB. die ständige Zuversicht, auch wenn es noch so donnert und kracht, die Verbissenheit (die kann auch positiv sein ;), die Sturheit meines Papas (ist nur schwierig, wenn wir zusammen sind, ansonsten ganz förderlich 😉 und da wäre noch das „da geht noch was-Gen“, welches mein GötterGatte hin und wieder ankreidet, dass er nicht mehr mit mir einkaufen geht bzw. mich bei Preisverhandlungen alleine lässt, weil ich schon gleich wie mein Papa zu verhandeln beginne *brüll*.

Weißt du was ich glaube? Dass jeder von uns, du und ich und all die anderen – jeder von uns hat so seine Geschichten zu erzählen, was die Väter betrifft. Und wenn es nicht die Väter sind, dann eben die Opas, die Brüder oder Stiefväter oä.. Verstehst du, was ich sagen möchte? Ich bin dankbar, dass ich einen Papa habe, denn ohne ihn würde es mich nicht geben! Und ich bin ihm dankbar, dass er sich Mama ausgesucht hat und nicht bei einer seiner vorherigen Freundinnen hängen geblieben ist *grusel*… Mama war da definitiv die beste Wahl und die zwei haben drei mal richtige Wunder vollbracht. Nämlich mich und meine zwei Brüder. Dafür bin ich dankbar, sehr dankbar.

Und DAS lieber Papa – sollst du immer im GeDANKEn haben! Uuuuund, dass wir dich noch lange bei uns haben wollen, wenn’s geht a bisserl agiler, fitter und Lebensfreudiger 😉 Das wird schon wieder! Schritt für Schritt. Tag für Tag. Auf geht´s!

So, und jetzt mein lieber Leser kommen wir zum Thema zurück. Dem Vatertag! Ich schenke dir heute ein paar meiner persönlichen Rezepte. Vielleicht noch früh genug um für deinen Papa etwas Selbstgemachtes herzustellen?! Denn dafür bist du nie zu alt!

Wie wär es mit einem selbstgemachten Bartpflege-Öl?

oder soll der Bart ab? Dann teile ich mit dir mein Rezept für ein sanftes, Haut beruhigendes After-Shave:

Hmmm, vielleicht bist du noch gar kein Papa und möchtest endlich einer werden? Aber es klappt nicht wirklich mit der Lust aufgrund von Stress, Umwelteinflüssen etc? Ein stimulierendes, anregendes Raumspray kann für sinnvolle, reizende Momente sorgen und wer weiß… 😉  Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Und nun wünsche ich allen, die einen Papa haben (hier auf Erden oder im Herzen) und allen Vätern, Papas, Daddys einen sonnigen Vatertag und den Gleichenbergern ein gelungenes Biedermeierfest, wo auch meine beiden Mädels sich in hübschen Gewändern zeigen werden.

Sei herzlich gegrüßt,

Claudia



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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Papa und ich danken dir aus ganzem Herzen für den tollen Bericht,wir lieben dich über alles❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

Ich freue mich über deinen Kommentar.

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