Tipp der Woche: DIY Zahnpasta

Hast du dir schon mal darüber Gedanken gemacht, dass es ganz schön lustig ist, wenn wir einerseits Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik kaufen aber kaum jemand daran denkt, die blaue, glitzernde Zahnpasta aus dem Badezimmer zu verbannen? Und nicht nur, dass viele der Erwachsenen diese Chemie-Bombe tagtäglich völlig unbedacht verwenden, nein – auch Kinder nehmen diese in den Mund und (ver)schlucken sie dann teils.

Warum das so schlimm ist?

Die meisten üblichen Marken-Zahnpasten enthalten schädliche oder sogar giftige Inhaltsstoffe wie:

  • Triclosan, ein Biozid und potentiell hormonaktive Chemikalie
  • Natriumlaurylsulfat (SLS), welches Krebsgeschwüre bei Menschen verursachen kann und als Allergie-auslösend bekannt ist
  • Künstliche Farbstoffe, welche für ADHS und Hyperaktivität bei Kindern verantwortlich sind. Eine Zahnpasta muss nicht blau sein!
  • Fluorid, welches bei Verschlucken giftig sein kann.
  • Titandioxid, welches hinzugefügt wird, um eine Zahnpasta weiß zu machen. Die meisten Quellen zeigen, dass es sicher ist und nicht von der Haut absorbiert wird (wie es mit der Mundschleimhaut aussieht – da finde ich keine aussagekräftige Quelle). Es wird also nur hinzugefügt, um die Zahnpasta weiß zu machen, nicht um deine Gesundheit zu verbessern. Warum also sowas verwenden und dem Körper zuführen?
  • Glycerin, ist nicht toxisch, hat aber nichts im Mund zu suchen. Glycerin ist wie eine Seife und hinterlässt auf der natürlichen Mundschleimhaut einen Film. Dieser Film kann sich über die Zähne legen und die Struktur des natürlichen Biofilms durcheinander bringen, was in Folge das Mikrobiom im Mund verändern und den natürlichen Remineralisierungsprozess beeinflussen könnte.
  • Stark abrasive Inhaltsstoffe, die den Zahnschmelz schädigen, Zähne empfindlich machen und anfälliger für Zahnfleischrückgang und Karies sind. Die Zahnpasta sollte nur gering abrasiv sein.

Aber selbst wenn du deine eigene Zahnpasta herstellst, bedeutet das nicht, dass du deinen Zähnen keinen Schaden zufügen könntest.

Ich habe viele DIY-Zahnpasta-Rezepte im Internet (Pinterest, Facebook & Co) gesehen, die für Zahnschmelz oder sogar das Mikrobiom schädlich sind und da wundert mich dann nicht, dass Zahnärzte so gegen die DIY-Zahnpasten sind. Es ist wirklich essentiell sich hier gut zu informieren um die Mund- und Zahngesundheit gesund zu erhalten!

Mit diesem Grundrezept bist du auf der sicheren Seite. Wir (meine ganze Familie) verwenden es in unterschiedlichen Abwandlungen und in Abwechslung mit der onGuard Zahnpasta  bereits seit einigen Jahren und sind sehr zufrieden damit.

 

Die besten Zutaten deine selbstgemachte Zahnpasta:

  1. Kokosöl kann helfen das Mikrobiom in deinem Darm zu stärken (denk dran, ein gesunder Darm beginnt im Mund) und kann natürlich Candida im Mund verhindern.
  2. Kakaobohnensplitter – Kakaonibs. Ob du es glaubst oder nicht, die ideale Zahnpasta wäre eine Schokoladen-Zahnpasta, denn Verbindungen in Kakaobohnen fördern die Remineralisierung besser als Fluorid (natürlich viel sicherer und gesünder!). Abhängig von der Körnung der Kakaonibs können sie ein sanftes Schleifmittel sein, um den Biofilm aufzubrechen – so wie gemahlene Walnussschalen zum Polieren von Schmuck verwendet werden!
  3. Bentonit ist ein natürlicher, mineralstoffreicher “Polierer”, der nicht zu abrasiv ist. Bentonit ist auch alkalisch. Somit hilft es, die Säure im Mund zu reduzieren. Hab keine Angst davor “Dreck” in den Mund zu nehmen 😉 Wir wurden einer richtigen Gehirnwäsche unterzogen um zu denken, dass wir unseren Mund mit Mundspülungen sterilisieren müssten, die “99% der Keime” entfernen. Eine richtige Zahngesundheit bedeutet jedoch ein ausgewogenes Ökosystem von Bakterien in deinem Mund zu haben, welches uns vor Krankheit schützt und die Zahn-Remineralisierung fördert.
  4. Xylitol hat einen antikariogenen Effekt. Zitat aus der Pharmazeutischen Zeitung** online: “Die antikariogene Wirkung von Xylitol entdeckten finnische Wissenschaftler bereits in den 1970er-Jahren. Die Turku-Zuckerstudien von 1972 und 1975 konnten eine signifikante Reduktion von Karies bei der Verwendung von Xylitol belegen.” und weiter “Ein Zucker, der die Zähne nicht schädigt, sondern schützt, klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Doch eine solche Substanz ist schon seit 30 Jahren bekannt – zumindest in Fachkreisen. Obwohl mittlerweile fast 300 Studien zur Wirkung von Xylitol auf die Entstehung von Zahnkaries veröffentlicht wurden, kennt kaum ein Laie den antikariogenen Effekt der SubstanzIst ja schon sehr interessant, was alles gefunden wird, wenn man sich näher mit dem Thema befasst und ein wenig Forschung betreibt. Zurück zum Xylitol – füge nicht zu viel deiner DIY Zahpasta hinzu, da es ja ein Süßstoff ist – ein Zuviel könnte/würde deine Geschmacksnerven neu programmieren, um zu viel Süße zu verlangen.
  5. Natron, wegen seiner alkalischen Eigenschaften. Unsere Zähne und Münder werden ständig von Säuren angegriffen durch die Nahrung, die wir essen. Die Neutralisierung dieser Säuren mit Gemüse und Wasser ist wichtig, um den richtigen pH-Wert im Mund aufrechtzuerhalten – um die richtigen Bakterien zu stimulieren und den Zahnschmelz vor Fäulnis zu schützen. Natron wirkt alkalisch, so dass es Säuren neutralisieren kann, während es den Zähnen nicht zu abrasiv ist. Wie du Natron im Alltag verwenden kannst, erfährst du auf der Seite “Wundermittel Natron“.
  6. Kurkuma, wegen seiner aufhellenden Eigenschaften. Als Pulver zu deiner DIY-Zahnpasta hinzufügen. Achtung, kann dein Waschbecken gelb färben! Buchempfehlung: Kurkuma – Entzündungshemmer, Zellschutz, Schlankmacher

Mit diesem Wissen und dem Grundrezept kannst du dir deine ganz persönliche, individuelle Zahnpasta herstellen und mit ätherischen Ölen aufpeppen. Wir verwenden abwechselnd

* Lemon
* onGuard
* Spearmint
* Pfefferminz

Viel Spaß beim Rühren und ich freu mich auf dein Feedback!

Claudia Trummer



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Alle oben genannten ätherischen Öle in höchster Qualität kannst du hier im doTERRA Online-Shop kaufen.

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Ich freu mich auf dich!


 

** Quelle: Pharmazeutische Zeitung online, Ausgabe 38/2007, Christina Hohmann
https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=3724

 

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